c. t. s. t. Bedeutung im Studium
Cum tempore und sine tempore einfach erklärt
Wer die c. t. s. t. Bedeutung kennt, weiß sofort, wann eine Vorlesung wirklich beginnt: c. t. steht für cum tempore und kennzeichnet das akademische Viertel, s. t. für sine tempore und einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit. Beide Kürzel stammen aus dem Lateinischen und finden sich vor allem bei Zeitangaben in Vorlesungsverzeichnissen, Stundenplänen oder Einladungen. Wer die Bedeutung nicht kennt, verpasst leicht den Vorlesungsbeginn oder erscheint unnötig früh zu einem Termin.
c. t. s. t. Bedeutung: Die kurze Antwort
Die c. t. s. t. Bedeutung lässt sich in einem Satz zusammenfassen: c. t. (cum tempore) heißt mit akademischem Viertel, also fünfzehn Minuten nach der genannten Uhrzeit, während s. t. (sine tempore) ohne Verzögerung bedeutet, also pünktlich zur angegebenen Zeit. Beide Kürzel stehen meist hinter einer Uhrzeit in Vorlesungsverzeichnissen oder Seminarplänen und regeln, wann eine Veranstaltung tatsächlich beginnt. Fehlt die Angabe ganz, gilt an vielen Hochschulen automatisch c. t. als Standard, sodass Studierende erst eine Viertelstunde nach der genannten Zeit im Hörsaal sein müssen. Wer diese Konvention nicht kennt, verpasst leicht den Einstieg in eine Vorlesung oder wartet unnötig lange vor verschlossener Tür.

Herkunft und Verwendung von cum tempore und sine tempore
Die Langform von c. t. lautet cum tempore, wörtlich „mit Zeit“; bei Zeitangaben bezeichnet die Abkürzung das akademische Viertel. Die Gegenform s. t. steht für sine tempore, wörtlich „ohne Zeit“, und kennzeichnet einen Beginn zur angegebenen Uhrzeit. Die Ausdrücke gehen auf das Lateinische zurück. Wie Zeitangaben ohne Zusatz zu lesen sind, ist jedoch an Hochschulen, Fakultäten oder bei einzelnen Veranstaltungen unterschiedlich geregelt. Deshalb sollte die Erklärung im jeweiligen Vorlesungsverzeichnis beachtet werden.
Praxisnahe Beispielsätze zu c. t. und s. t.
In der Praxis tauchen die Kürzel meist direkt hinter der Uhrzeit auf, etwa in dem Satz Die Vorlesung beginnt um 10 Uhr c. t., was bedeutet, dass es tatsächlich erst um 10:15 Uhr losgeht. Steht dagegen Das Seminar startet um 14 Uhr s. t., beginnt es pünktlich um 14:00 Uhr. Auch in E-Mails von Dozierenden findet sich die Formulierung häufig, etwa Bitte seien Sie um 9 Uhr s. t. anwesend, da wir pünktlich mit der Prüfung beginnen. Wer eine Quelle oder einen Vorlesungsmitschnitt mit exakter Zeitangabe zitiert, sollte den Zusatz c. t. oder s. t. übernehmen, wenn er für das Verständnis der Zeitangabe relevant ist.
Synonyme und verständliche Umschreibungen der Kürzel
Eine gebräuchliche deutsche Umschreibung für c. t. ist akademisches Viertel: Die Veranstaltung beginnt eine Viertelstunde nach der angegebenen Zeit. s. t. lässt sich je nach Zusammenhang mit „pünktlich zur angegebenen Uhrzeit“ oder „ohne akademisches Viertel“ erklären. In englischsprachigen Einladungen sollte die tatsächliche Startzeit eindeutig angegeben werden, statt c. t. oder s. t. als allgemein verständlich vorauszusetzen. Wichtig ist, die beiden Kürzel nicht zu verwechseln, denn sie bezeichnen gegensätzliche Zeitangaben.

Schreibweisen und typische Missverständnisse bei c. t. und s. t.
Ein häufiges Missverständnis ist, s. t. als Beginn nach der angegebenen Uhrzeit zu lesen; tatsächlich kennzeichnet es einen Beginn zur angegebenen Zeit. Die Schreibweise kann in Vorlesungsverzeichnissen unterschiedlich formatiert sein. Der Duden führt die Abkürzung als c. t.; in diesem Text werden c. t. und s. t. mit Punkten und Leerzeichen verwendet. Wer unsicher ist, sollte im Vorlesungsverzeichnis oder direkt bei der Dozentin beziehungsweise dem Dozenten nachfragen, welche Regel für die konkrete Veranstaltung gilt.
Fazit: c. t. s. t. Bedeutung im Überblick
Im Kern erleichtert die c. t. s. t. Bedeutung das korrekte Lesen akademischer Zeitangaben: c. t. kennzeichnet einen Beginn eine Viertelstunde später, während s. t. den Start zur genannten Uhrzeit signalisiert. Ob die Kürzel oder eine andere Regel gelten, ergibt sich aus den Angaben der jeweiligen Hochschule oder Veranstaltung. Bei schriftlichen Arbeiten lohnt sich zudem ein Blick auf die Abkürzungen im Zitat, damit Zeitangaben und andere lateinische Kürzel nachvollziehbar wiedergegeben werden.
Andere Termini im Wörterbuch: LP (Leistungspunkte), CP (Credit Points) sowie alle Rechtschreibregeln.
