Inbusschlüssel ist die richtige Schreibweise
Imbusschlüssel Inbusschlüssel: richtige Schreibweise
Wer zwischen Imbusschlüssel und Inbusschlüssel schwankt, sollte die Schreibweise mit n wählen: Inbusschlüssel. Die Form Imbusschlüssel gilt in der belegten Erklärung als nicht korrekt.
Die richtige Schreibweise sofort erkennen
Inbusschlüssel ist die korrekte Schreibweise. Die Variante Imbusschlüssel ist falsch. Gemeint ist ein kleines Werkzeug zum Festziehen von Schrauben; dessen Name enthält ein n.
Der Innensechskant bezeichnet den Antrieb in der Schraube. Das Werkzeug dafür heißt Innensechskantschlüssel; für die Schreibfrage bleibt Inbusschlüssel die richtige Form.
Der Unterschied liegt im Austausch des n gegen m. Dieser Austausch ist nicht korrekt. Beispiel: Für die Schraube brauche ich einen Inbusschlüssel.
Zusammenfassend gilt: Inbusschlüssel mit n ist richtig, Imbusschlüssel mit m ist falsch. Überprüfe beim Verfassen, ob dieser Werkzeugname gemeint ist, und verwende dann die Form mit n.

Welche Erklärung die Form trägt
Die Begründung der Schreibweise stützt sich auf die Herkunft des Begriffs. Duden erklärt Inbus als Bildung aus Innensechskantschlüssel sowie Bauer und Schaurte. Daraus wird die Kurzform INBUS erklärt.
Deshalb ist das n entscheidend für die Schreibweise: Inbusschlüssel passt zur Kurzform INBUS. In Imbusschlüssel befindet sich an dieser Stelle allerdings ein m. Diese Vertauschung ist nicht zulässig.
Neutral formulierte Beispiele verdeutlichen dies: Der Inbusschlüssel liegt auf dem Tisch. Ein weiterer Satz lautet: Sie nimmt einen Inbusschlüssel. In beiden Fällen ist Imbusschlüssel die unrichtige Darstellung des Werkzeugnamens.
So erklärt die Herkunft den Unterschied zwischen den zwei Varianten. Die Kurzform bezieht sich auf Innensechskantschlüssel sowie Bauer und Schaurte. Für die Rechtschreibfrage reicht daher: Inbus mit n, nicht mit m.
Innensechskant bezeichnet den Schraubenantrieb; das passende Werkzeug heißt Innensechskantschlüssel. Die Antwort auf die Schreibfrage lautet weiterhin Inbusschlüssel.
Drei kurze Richtig-falsch-Paare
Bei den folgenden Paaren wird der Satzanfang getrennt von der eigentlichen Schreibregel betrachtet. Entscheidend ist jeweils die Form des Wortes selbst. Die Position im Satz soll die Unterscheidung zwischen Inbusschlüssel und Imbusschlüssel nicht verdecken.
| Richtig | Falsch |
|---|---|
Ich brauche einen Inbusschlüssel. | Ich brauche einen Imbusschlüssel. |
Der Inbusschlüssel liegt dort. | Der Imbusschlüssel liegt dort. |
Sie nimmt den Inbusschlüssel. | Sie nimmt den Imbusschlüssel. |
Im ersten Fall folgt das gesuchte Wort dem Verb. Die zutreffende Form besitzt ein n: Inbusschlüssel. Im zweiten Fall beginnt der Satz mit dem Wort. Auch hier bleibt die strittige Stelle identisch: Korrekter ist die Variante mit n, nicht diejenige mit m. Im dritten Fall kommt das Wort nach dem bestimmten Artikel. Die grammatische Umgebung verändert die belegte Schreibweise ebenfalls nicht.
Die Paare zeigen damit drei eigenständige Anwendungen. Es geht nicht darum, den Satzanfang mit der Herkunft des Wortes gleichzusetzen. Der Satzanfang ist nur die Position des Beispiels; die eigentliche Regel betrifft die Buchstabenfolge in Inbus. Wer die Paare prüft, sollte daher zuerst den gesamten Satz lesen und anschließend nur die beiden Varianten miteinander vergleichen.
Als kurzer eigener Beispielsatz genügt etwa: Bitte reiche mir den Inbusschlüssel. Wird darin m statt n geschrieben, liegt nach der Quelle die falsche Variante vor. Wird n geschrieben, ist die belegte Form verwendet.
Gründe, warum die beiden Formen verwechselt werden
Die Ursache für die m-Schreibung ist nicht abschließend geklärt. Für die Rechtschreibung ist der Klang nicht maßgeblich: Duden führt die Form Inbus mit n.
Leite die Schreibweise daher nicht aus dem Klang ab. Für den geschriebenen Text ist die belegte Form maßgeblich: Inbusschlüssel. Die Form Imbusschlüssel entspricht dieser Schreibweise nicht.
Eine zweite Stolperfalle besteht darin, den Wortanfang Inbus nicht aufmerksam zu prüfen. Der Buchstabe n gehört zur erklärten Kurzform. Beim Wechsel zu m geht dieser Bestandteil verloren. Daher sollte die Prüfung nicht bei einem groben Höreindruck enden, sondern die Buchstabenfolge sichtbar vergleichen.
Drittens kann der Begriff mit Innensechskant verwechselt werden. Dieser bezeichnet den Antrieb in der Schraube, nicht das Werkzeug. Für dieses Werkzeug lautet die Schreibweise Inbusschlüssel.
Häufigkeitsangaben zur Verwechslung braucht man für die Schreibentscheidung nicht. Vergleiche stattdessen die beiden Formen unmittelbar: Inbusschlüssel wird als korrekt bewertet, Imbusschlüssel als falsch.

Der knappe Prüfweg für den eigenen Text
Fünf aufeinanderfolgende Fragen genügen für die rasche Kontrolle. Zunächst: Geht es um das Werkzeug zum Anziehen oder Lockern von Schrauben mit Innensechskant? Weiterhin: Findet sich im Manuskript die Sequenz Inbus oder unbeabsichtigt Imbus?
Schreibweise prüfen: Inbusschlüssel enthält ein n, Imbusschlüssel hingegen ein m.
Regellogik hinterfragen: Duden erklärt Inbus aus Innensechskantschlüssel sowie Bauer und Schaurte.
Teste einen Beispielsatz: Ich brauche einen Inbusschlüssel. Die richtige Form muss auch innerhalb des Satzes mit n erscheinen.
Überprüfe die typische Verwechslung, ohne sie aus der Aussprache abzuleiten: Für die Schreibweise ist die belegte Form Inbus mit n maßgeblich.
Achte zuletzt darauf, ob Innensechskant als Bezeichnung des Schraubenantriebs gemeint ist oder der Innensechskantschlüssel als Werkzeug.
Der anwendbare Merksatz lautet: Inbus schreibt sich mit n, deshalb heißt es Inbusschlüssel. Wenn im Text Imbusschlüssel steht, ersetze die m-Form durch die belegte n-Form. Bleibt nach der Prüfung unklar, welcher Gegenstand gemeint ist, sollte zunächst geprüft werden, ob der Schraubenantrieb oder das Werkzeug gemeint ist.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: wortwuchs.net (ergänzender Hinweis; die Schreibweise bestätigt auch Duden)
