Bedeutung und Verwendung von f. und ff.
folgende: der Verweis auf Folgeseiten
Die Abkürzungen f. und ff. bedeuten „folgende Seite“ beziehungsweise „folgende Seiten“ und verweisen nach einer genannten Seitenzahl auf die nächste oder mehrere anschließende Seiten. Diese Seite erklärt den Unterschied und zeigt, wann eine konkrete Seitenspanne die Fundstelle genauer abgrenzt.
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Literaturverzeichnis: Muster für APA und Harvard
Die Abkürzung f. und ff.: die Quellenangabe steht schon da. Buch, Sammelbandbeitrag, Zeitschriftenaufsatz, Internetquelle und KI-Quelle jeweils als fertige Zeile, oben nach APA, darunter nach Harvard. Du ersetzt die eckigen Klammern und löschst die Zitierweise, die bei dir nicht gilt. Keine Anmeldung.
Die Bedeutung von f. und ff. beim Zitieren
f. kennzeichnet die folgende Seite. Damit umfasst der Verweis die angegebene Seite und genau die eine unmittelbar anschließende Seite. In S. 45 f. sind folglich Seite 45 und 46 enthalten. Im Gegensatz dazu bezeichnet ff. die folgenden Seiten. Damit verweist die Quellenangabe auf die genannte Seite und auf mehrere danach folgende Seiten. Bei S. 45 ff. beginnt die relevante Passage auf Seite 45 und setzt sich über weitere Seiten fort. Der entscheidende Unterschied liegt somit im Umfang des Verweises.
So wählst du zwischen f. und ff. die richtige Form
Für die Auswahl genügt eine klare Frage: Erstreckt sich die zitierte Aussage nur auf die nächste Seite oder über mehrere Folgeseiten? Im ersten Fall gilt f. = eine Folgeseite, im zweiten Fall ff. = mehrere. Zwischen der Seitenzahl und f. beziehungsweise ff. steht ein Leerzeichen, am besten ein geschütztes, damit Seitenzahl und Kürzel bei einem Zeilenumbruch zusammenbleiben: S. 45 f. Beide Abkürzungen werden kleingeschrieben und enden mit einem Punkt. Das doppelte f in ff. ist deshalb beabsichtigt und kein Tippfehler. Diese Bedeutung und Verwendung von f. und ff. gilt es in einer Arbeit einheitlich umzusetzen.
Eine genaue Seitenspanne ist meist klarer
Einige Zitierrichtlinien empfehlen, ff. bei längeren Fundstellen durch eine genaue Seitenspanne zu ersetzen, weil das Ende der Passage sonst offenbleibt. So lässt sich nicht direkt erkennen, wie viele Seiten gemeint sind. Die exakte Spanne: S. 45 bis 48 statt S. 45 ff. nennt Anfang und Ende der Fundstelle. Bei f. ist die Unsicherheit geringer, weil nur eine Folgeseite gemeint ist. Doch auch hier ist S. 45 bis 46 eindeutig. Maßgeblich sind die für deine Arbeit geltenden Zitierregeln.
Häufige Schreibfehler bei Seitenangaben vermeiden
Typische Irrtümer betreffen das fehlende Leerzeichen, erkennbar an S. 45f., die Verwechslung von f. und ff. sowie das Weglassen des abschließenden Punkts bei ff. Achte zunächst darauf, welchen Umfang dein Beleg besitzt. Setze anschließend das korrekte Kürzel mit Abstand hinter die Seitenzahl und beachte die Interpunktion. Wenn Anfang und Ende der Fundstelle bekannt sind, kann eine exakte Seitenspanne den Umfang unmittelbar zeigen. Der Artikel Abkürzungen beim Zitieren erläutert weitere Symbole und ihre Schreibweisen.
Die Bedeutung und die Verwendung der Abkürzung f. und ff. lassen sich damit knapp zusammenfassen: f. schließt genau eine folgende Seite ein, ff. verweist auf mehrere anschließende Seiten. Eine konkrete Seitenspanne erleichtert jedoch häufig das Auffinden und Überprüfen der zitierten Textstelle.
Wenn du weitere Kürzel in Quellenangaben prüfen möchtest, findest du ergänzende Erklärungen unter vgl. Bedeutung und et al. Bedeutung. Einen breiteren Überblick über die Grundregeln bietet Abkürzungen beim Zitieren. Beim Korrekturlesen kann außerdem kontrolliert werden, ob solche Angaben im gesamten Text einheitlich gesetzt sind. Allgemeine Hinweise bündelt die Übersicht zu Rechtschreibung und Grammatik.







