Genus von Butter: der oder die Butter erklärt
die Butter ist Standard, der Butter regional gebräuchlich
Viele fragen sich, ob es der oder die Butter heißt, wenn sie schnell einen Text verfassen. Dieser Zweifelsfall betrifft Muttersprachler ebenso wie Lernende. Standardsprachlich ist Butter feminin: Es heißt die Butter. Regional sind andere Artikel belegt, darunter der Butter in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Dieser Beitrag erklärt die Regel, zeigt Beispielsätze und bietet einen Merksatz, damit du den passenden Artikel richtig schreiben kannst.
Kurzantwort zum Artikel von Butter: der oder die Butter im Überblick
Die kurze Antwort: der oder die Butter? In der Standardsprache heißt es die Butter. Der Duden führt das Wort als feminines Substantiv. Regional ist auch der Butter belegt, unter anderem in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Für einen standardsprachlichen Text ist die Butter die passende Form.

Warum Butter feminin ist: Herkunft
Der Duden führt Butter über mittelhochdeutsch buter und althochdeutsch butera auf das lateinische butyrum und das griechische boútyron zurück. Die heutige Standardform ist die Butter. Aus der Wortherkunft lässt sich jedoch keine allgemeine Regel für Wörter auf -er ableiten: Auch Mutter und Feder sind beispielsweise feminin. Regionale Artikelvarianten sind gesondert zu betrachten.
Beispielsätze mit „die Butter“
So verwendest du das Wort richtig in ganzen Sätzen:
- Hol bitte die Butter aus dem Kühlschrank.
- Bitte reich mir die Butter.
- Regional hört man auch: Gib mir den Butter herüber.
- In der heißen Pfanne schmilzt die Butter schnell.
In standardsprachlichen Texten ist die Butter die passende Form, etwa in Rezepten, Einkaufslisten oder Pressebeiträgen. Der Butter ist eine regionale Variante und kann außerhalb ihres Sprachraums ungewohnt wirken. Wer für ein überregionales Publikum schreibt, wählt deshalb am besten die feminine Standardform.
Häufige Fehler bei Butter
Ein häufiger Stolperstein entsteht, wenn regionale Sprachgewohnheiten in einen standardsprachlichen Text geraten. Wer im Alltag der Butter sagt, verwendet diese Form mitunter auch in E-Mails, Bewerbungen oder Hausarbeiten. Das ist nicht mit der Beugung zu verwechseln: Im Genitiv und Dativ heißt es bei der femininen Standardform der Butter, zum Beispiel „der Geschmack der Butter“ oder „mit der Butter kochen“. Butterbrezel und Butterblume sind ebenfalls feminine Wörter; bei anderen Zusammensetzungen richtet sich das Genus nach ihrem Grundwort. Eine Rechtschreibprüfung kann bei der Kontrolle helfen, ersetzt aber nicht den Blick auf den passenden Artikel.

Immer schriftlich die Butter, Merksatz
Als Merksatz für standardsprachliche Texte hilft: die Butter. Butter reimt sich auf Mutter; beide Wörter sind in der Standardsprache feminin. Regional kann auch der Butter vorkommen, unter anderem in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Der Reim ist nur eine Eselsbrücke, keine allgemeine Regel für Wörter auf -er. Auch beim Artikel von Kommentar solltest du deshalb die konkrete Wortform im Wörterbuch nachschlagen.
Fazit zu Butter und ihrem Artikel
Butter ist in der Standardsprache feminin, daher heißt es die Butter. Regional ist auch der Butter belegt, unter anderem in Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Die Herkunft des Wortes erklärt den heutigen Artikel nicht als allgemeine Regel; bei Zweifeln hilft ein Wörterbuch. Weitere Fälle zu Artikeln, Kasus und Zusammenschreibung findest du in unseren Rechtschreibregeln.
Weitere sprachliche Zweifelsfälle: der oder das Poster, der oder das Radar sowie alle Rechtschreibregeln.
