Ehrenwörtliche Erklärung im wissenschaftlichen Arbeiten
Ehrenwörtliche Erklärung
Die ehrenwörtliche Erklärung gehört zu den Bezeichnungen für eine Erklärung zur selbstständigen Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dieser Überblick zeigt, wie Begriff, Aufbau, Anwendung und Prüfung anhand der belegten Quelle zusammenhängen.
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Die ehrenwörtliche Erklärung im Studium
Die ehrenwörtliche Erklärung steht im Zusammenhang mit der Bachelorarbeit. Die Quelle nennt sie als eine mögliche Bezeichnung neben der eidesstattlichen Erklärung, der eidesstattlichen Versicherung, der Selbstständigkeitserklärung und der Eigenständigkeitserklärung. Welche Benennung verwendet wird, kann sich nach Hochschule unterscheiden.
Hochschulvorlagen enthalten häufig Aussagen zur selbstständigen Anfertigung der Arbeit sowie zur Angabe verwendeter Quellen und Hilfsmittel. Welche weiteren Aussagen erforderlich sind, richtet sich nach den Vorgaben der jeweiligen Hochschule oder des Fachbereichs.
Die Bezeichnung und der genaue Inhalt können je nach Hochschule und Prüfungsordnung unterschiedlich geregelt sein. Ob die Erklärung Teil der einzureichenden Arbeit ist und welche Folgen falsche Angaben haben können, ergibt sich aus den für dich geltenden Vorgaben.
Überprüfe zunächst die Bezeichnung in der Vorlage oder in den Unterlagen deiner Hochschule. Übernimm keine Benennung automatisch aus einem fremden Muster. Wenn eine Vorlage vorgegeben ist, soll ihr Wortlaut laut Quelle unverändert bleiben.
Unterscheide zwischen einem Muster zur Orientierung und einer verbindlichen Hochschulvorlage. Prüfe Angaben zu Hilfsmitteln oder künstlicher Intelligenz sowie zu Unterschrift, Layout und Platzierung anhand der Vorgaben deiner Hochschule.
Somit umfasst die Erklärung sowohl die selbstständige Anfertigung als auch die vollständige Angabe verwendeter Quellen und Hilfsmittel. Bei der Einordnung sollten diese beiden Kernaussagen berücksichtigt werden.

Begriff, Merkmale und Bestandteile
Eine Hochschulvorlage kann Bezeichnung, Erklärungstext sowie Angaben zur konkreten Fassung vorsehen. Häufig genannt werden Ort, Datum, Unterschrift und der eigene Name. Ob zusätzlich Matrikelnummer, Arbeitstitel oder Angaben zur künstlichen Intelligenz erforderlich sind, richtet sich nach den jeweiligen Vorgaben.
Bei der Bezeichnung nennt die Quelle mehrere Varianten, darunter die ehrenwörtliche Erklärung. Achte zuerst darauf, welcher Ausdruck in deinen Hochschuldokumenten oder einer festen Vorlage gefordert ist. Ersetze diese Benennung nicht ungeprüft durch einen Ausdruck aus einem anderen Muster.
Der Erklärungstext behandelt nach der Quelle die selbstständige Anfertigung der Arbeit. Außerdem umfasst er die Angabe verwendeter Quellen und Hilfsmittel. Prüfe den vorgesehenen Text daraufhin, ob beide Aussagen enthalten sind.
Liegt eine Vorlage der Hochschule vor, richte dich bei Wortlaut, Bezeichnung und Form nach dieser Vorlage. Ein eigener Entwurf kann nur als Orientierung dienen, wenn keine verbindliche Fassung vorgegeben ist.
Ergänze anschließend die formalen Angaben nach der für deine Arbeit geltenden Vorlage. Prüfe, ob Ort, Datum, Unterschrift und Name vorgesehen sind. Füge Matrikelnummer, Arbeitstitel oder einen Hinweis auf künstliche Intelligenz nur hinzu, wenn die Unterlagen dies verlangen.
Prüfe die Position anhand der Vorlage oder der Prüfungsordnung deiner Hochschule. Eine allgemeingültige Position lässt sich nicht festlegen; sie kann je nach Hochschule oder Fachbereich abweichen.
Schritt für Schritt zur passenden Fassung
- Unterlagen ermitteln: Suche die für deine Arbeit maßgebliche Vorlage oder offizielle Vorgabe. Das Ergebnis dieses Schritts ist eine konkrete Grundlage für Bezeichnung, Erklärungstext und Form.
- Bezeichnung abgleichen: Vergleiche die Bezeichnung in den Unterlagen mit dem Ausdruck „ehrenwörtliche Erklärung“. Das Ergebnis ist die geklärte Benennung, die in deiner Fassung verwendet werden soll.
- Wortlaut übernehmen: Wenn eine verbindliche Vorlage vorgegeben ist, verwende deren Wortlaut. Ohne eine solche Vorlage kann ein Muster als Orientierung dienen; maßgeblich bleiben die Vorgaben deiner Hochschule.
- Inhalt prüfen: Stelle fest, ob die Erklärung die selbstständige Anfertigung der Arbeit sowie die vollständige Angabe verwendeter Quellen und Hilfsmittel abbildet. Das Ergebnis ist eine inhaltliche Fassung mit den beiden zentralen Aussagen der Quelle.
- Zusatzangaben abgleichen: Prüfe, ob Matrikelnummer, Arbeitstitel oder ein Hinweis auf künstliche Intelligenz verlangt werden. Das Ergebnis ist eine Liste der Angaben, die für deine Fassung vorgesehen sind.
- Formale Angaben einfügen: Kontrolliere Ort, Datum, eigenen Namen und Unterschrift. Das Ergebnis ist eine Fassung, in der die genannten Grundangaben berücksichtigt sind.
- Platzierung prüfen: Prüfe in der Vorlage oder Prüfungsordnung deiner Hochschule, an welcher Stelle die Erklärung steht. Das Ergebnis ist die dort vorgegebene Position innerhalb deiner Arbeit.
- Endkontrolle durchführen: Vergleiche Bezeichnung, Erklärungstext, Zusatzangaben, Unterschrift und Position noch einmal mit der Vorlage. So stellst du fest, ob die Angaben zur jeweiligen Vorgabe passen.
Halte Inhalt und Form getrennt: Kläre zuerst Bezeichnung und Wortlaut. Prüfe danach die Angaben und die Position anhand der Vorlage.
Ein kurzes durchgängiges Anwendungsbeispiel
Eine Studentin erstellt eine Bachelorarbeit und findet in den Unterlagen ihrer Hochschule eine Vorlage für eine Erklärung. In den Unterlagen wird die Erklärung als ehrenwörtliche Erklärung bezeichnet. Sie übernimmt diese Bezeichnung und prüft anschließend den vorgesehenen Erklärungstext.
Beim Lesen achtet sie auf die in der Vorlage genannten inhaltlichen Punkte: Die Arbeit soll als selbstständig verfasst erklärt werden, und verwendete Quellen und Hilfsmittel sollen angegeben sein. Sie verwendet die Hochschulvorlage, statt ein frei gefundenes Muster als verbindlich zu behandeln.
Danach gleicht sie die formalen Angaben ab. Die Vorlage sieht Ort, Datum, Unterschrift und ihren Namen vor. Ob zusätzlich eine Matrikelnummer, der Titel der Arbeit oder ein Hinweis zu künstlicher Intelligenz einzutragen ist, prüft sie anhand derselben Unterlagen. Sie ergänzt keine dieser Angaben allein deshalb, weil sie in einem anderen Muster vorkommen.
Zum Schluss prüft sie die Position anhand der Vorlage und verwendet die dort angegebene Stelle in ihrer Arbeit.
Das Beispiel zeigt die Anwendung als Prüfweg: Bezeichnung feststellen, Wortlaut abgleichen, zentrale Aussagen kontrollieren, formale Angaben prüfen und die Position anhand der eigenen Vorgabe bestimmen.

Definition, Abgrenzung und formale Prüfung
Zuerst erfolgt die Abgrenzung des Begriffs. Achte darauf, dass die ehrenwörtliche Erklärung als mögliche Bezeichnung für eine Erklärung im Zusammenhang mit der Bachelorarbeit gekennzeichnet ist. Ebenso wichtig ist, dass die zwei zentralen Aussagen sichtbar bleiben: die selbstständige Anfertigung der Arbeit sowie die vollständige Angabe verwendeter Quellen und Hilfsmittel.
Danach folgen die zentralen Merkmale. Kontrolliere die Benennung, den Erklärungstext und die Verbindung zum wissenschaftlichen Arbeiten. Prüfe, ob der Text zwischen der eigenen Leistung und dem Umgang mit Quellen und Hilfsmitteln unterscheidet. Fehlt eine dieser Aussagen, muss die Vorlage oder der Erklärungstext erneut geprüft werden.
Die Anwendung wird anschließend separat geprüft. Ermittle, ob eine Hochschulvorlage oder eine andere verbindliche Vorgabe besteht. Wenn das so ist, richte Wortlaut und Form danach aus. Wenn ein eigenes Muster verwendet wird, behandle es nur als Orientierung und gleiche es mit den geltenden Vorgaben ab.
Abgrenzung: Trenne die ehrenwörtliche Erklärung von einer allgemeinen Beschreibung der Bachelorarbeit. Sie ist mit der selbstständigen Anfertigung und der Angabe von Quellen und Hilfsmitteln verbunden. Behaupte keine weitere Bedeutung, keinen zusätzlichen institutionellen Zweck und keine allgemeine Rechtsfolge, wenn die vorliegende Quelle dies nicht ausdrücklich trägt.
Prüfe auch die Bezeichnungen. Die Quelle nennt neben der ehrenwörtlichen Erklärung weitere Ausdrücke. Deshalb ist zu kontrollieren, ob die verwendete Benennung aus den eigenen Unterlagen stammt. Eine andere Bezeichnung darf nicht ohne diese Prüfung eingesetzt werden.
Formale Prüfung: Kontrolliere Ort, Datum, Unterschrift und Namen. Prüfe zusätzlich, ob Matrikelnummer, Arbeitstitel oder ein Passus zu künstlicher Intelligenz vorgesehen sind. Die Position der Erklärung richtet sich nach der Vorlage oder Prüfungsordnung deiner Hochschule.
Zum Abschluss prüfst du getrennt die Definition, die zentralen Merkmale, die Anwendung und die Abgrenzung sowie die formalen Angaben. Gleiche die formalen Angaben einzeln mit der Vorlage ab.
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Quellen und Stand
- Fachquelle: www.bachelorhero.de (zuletzt geprüft am 2026-08-15)