Gendern von Passant: Passant*in und die neutrale Alternative
Geschlechtergerechte Varianten erklärt
Um „Passant“ geschlechtergerecht zu formulieren, können Sie zwischen Doppelnennung, verkürzten Varianten wie Gendersternchen und Unterstrich oder geschlechtsneutralen Alternativen wählen. Die weibliche Form lautet Passantin, eine neutrale Alternative ist „Vorbeigehende“ oder „die zu Fuß Gehenden“. Erfahren Sie, welche Variante zu Ihrer wissenschaftlichen Arbeit passt.
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Gender-Hinweis: vier fertige Formulierungen
Wer „Passant“ in der Hausarbeit gendert, braucht einen Satz dazu: ab Seite 2 vier Hinweise (generisches Maskulinum, Doppelpunkt, neutrale Formen, kurze Fußnote), der passende Ort im Dokument und eine Wortliste mit drei Formen. Auch für Bachelor- und Masterarbeit.
Kurze Antwort: Was bedeutet es, „Passant“ zu gendern?
Der Terminus „Passant“ bezeichnet einen vorbeigehenden Fußgänger. Für das Gendern von „Passant“ kommen je nach Kontext die Doppelnennung „Passantinnen und Passanten“, Kurzformen mit Sonderzeichen oder neutrale Ausdrücke wie „Vorbeigehende“ infrage. Maßgeblich sind Ihr Schreibstil, die Vorgaben Ihrer Institution und das Zielpublikum. Für eine gute Lesbarkeit empfiehlt sich eine nachvollziehbare, im Text einheitliche Schreibweise.

Alle Genderformen für Passant
- Doppelnennung: Passant und Passantin (ausführlich, explizit und eindeutig)
- Gendersternchen: Passant*in (Kurzform mit Sonderzeichen)
- Doppelpunkt: Passant:in (Kurzform mit Sonderzeichen)
- Unterstrich: Passant_in (Kurzform mit Sonderzeichen)
- Binnen-I: PassantIn (Kurzform mit Großbuchstaben im Wort)
- Geschlechtsneutral: Vorbeigehende, die zu Fuß Gehenden
Geschlechtsneutrale Alternativen zu „Passant*in“
Geschlechtsneutrale Alternativen können je nach Satzkontext eine Lösung sein, die häufig verwendet wird. Statt 'Passant*in' können Sie, wenn es die Bedeutung trifft, 'Vorbeigehende' oder 'die zu Fuß Gehenden' formulieren. Diese Varianten vermeiden Gendersymbole. Ob sie sich für akademische Texte eignen, hängt vom konkreten Satz und Untersuchungsgegenstand ab. Sie sind vom Geschlecht unabhängig und können in der wissenschaftlichen Praxis als besonders passend gelten. Gerade im Kontext von Beobachtungs- oder Feldstudien hängt die Eignung neutraler Umschreibungen vom Untersuchungsgegenstand ab.
Beispielsatz Passant im Studienkontext
In einer wissenschaftlichen Arbeit könnten Sie schreiben: 'Der Beobachter notierte die Verhaltensweisen aller Vorbeigehenden an der Kreuzung' oder 'Passanten und Passantinnen wurden zu verschiedenen Tageszeiten erfasst'. Die erste Variante bezeichnet die beobachteten Personen neutral; die zweite nennt beide Formen. Welche Variante passt, richtet sich nach dem Kontext und den einschlägigen Vorgaben. Beachten Sie zudem Gendern in der wissenschaftlichen Arbeit, um eine kohärente Schreibweise über alle Personenbezeichnungen hinweg zu erreichen.

Häufige Fehler beim Gendern von Passant
Die Schreibweise „Passantinnenn“ mit verdoppeltem „n“ ist falsch. Korrekt sind: Passantin (weiblich Singular), Passantinnen (weiblich Plural). Bei der Verwendung von Genderformen sollten Sie nicht ohne erkennbares Muster zwischen Varianten wechseln, also nicht „Passant*in“ in Kapitel 1 und „Passant_in“ in Kapitel 3. Für wissenschaftliche Arbeiten empfiehlt es sich, die gewählte Schreibweise nachvollziehbar und durchgehend zu verwenden. Lassen Sie Ihre Genderschreibweise durch ein Lektorat überprüfen.
Fazit zum Gendern von Passant
Es gibt keine universell 'richtige' Antwort beim Gendern von „Passant“. Entscheidend sind Konsistenz, Lesbarkeit und die Konventionen Ihres Fachs oder Ihrer Hochschule. Die Doppelnennung ist explizit und verständlich, Gendersymbole sind knapp und modern, geschlechtsneutrale Alternativen sind elegant und prägnant. Testen Sie, welche Variante sich am natürlichsten in Ihren Text integriert, und nutzen Sie sie durchgehend. Bei Unsicherheit: Fragen Sie Ihren Betreuer nach den geltenden Richtlinien oder lassen Sie einen Experten gegenlesen.
Weitere Einträge im Gender-Wörterbuch: Fußgänger gendern, Radfahrer gendern sowie Gender-Wörterbuch A bis Z.