Alumnus und Alumna richtig gendern
Alumnus Alumna richtig gendern
Bei einer einzelnen Person lautet die maskuline Form „Alumnus“ und die feminine „Alumna“. Im Plural stehen „Alumni“ beziehungsweise „Alumnae“. Der Eintrag nennt außerdem vollständige Paarformen sowie Ersatz- und Umschreibungsformen.
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Gender-Hinweis: vier fertige Formulierungen
Vier fertige Hinweise für eine Arbeit, in der „Alumnus“ vorkommt: generisches Maskulinum, Doppelpunkt, neutrale Form oder kurze Fußnote. Ab Seite 2 stehen die Sätze zum Einsetzen, dazu der richtige Ort im Dokument und eine Wortliste mit drei Formen. Für Hausarbeit, Bachelor- und Masterarbeit.
Belegte Formen für Alumnus und Alumna
Zunächst unterscheidet der Artikel die maskuline von der femininen Variante. Im Singular heißt es „Alumnus“, im Plural „Alumni“. Die feminine Form lautet im Singular „Alumna“ und im Plural „Alumnae“. Alle Kasus, Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ, sind entsprechend aufgelistet.
Für eine geschlechterberücksichtigende Bezeichnung nennt die Quelle die Paarform „der/die Alumnus/Alumna“. Ebenso ist die ausgeschriebene Abfolge „der Alumnus/die Alumna“ belegt. Der Schrägstrich ist dabei nur innerhalb einer vollständigen Paarform vorgesehen. Eine verkürzte Schrägstrichschreibung nach dem Muster eines abgeschnittenen Wortteils wird im Eintrag nicht getragen.
Auch die Variante mit runden Zusätzen ist in der Quelle nicht als zulässige Form aufgeführt. Gemeint ist eine Schreibweise, bei der ein Segment der Personenbezeichnung in Klammern gesetzt wird. Ebenso werden die genannten Kurzformen mit Binnenmajuskel, Gendersternchen oder Gendergap für dieses Wort nicht als durchgängig mögliche Formen angegeben.
Eine Partizipialform wird für Alumnus und Alumna nicht ausgewiesen. Der Eintrag ergänzt, dass eine solche Form hier auch nicht nötig sei, weil der Ausdruck als gendergerecht eingeordnet wird. Für die Auswahl bedeutet das: Prüfe zuerst, ob du die belegten Grundformen oder eine vollständige Paarform brauchst. Ergänze keine abgebrochene Form und ersetze die belegten Angaben nicht durch eine eigene Schreibweise.
Darüber hinaus nennt die Dokumentation alternative Formen. Als Ersatzformen erscheinen „Ehemalige“ und „Ex-Studierende“. Als Umschreibung führt der Artikel „ehemalige Studierende“ an. Für Ersatzformen und Umschreibungen vermerkt er, dass sie nicht für Rechtstexte vorgesehen sind. Diese Einschränkung gehört zur Einordnung der genannten Alternativen.

Passt die Form zum Satzkontext?
Im Singular nennt der Eintrag die maskuline Form „Alumnus“ und die feminine Form „Alumna“. Im Plural lauten die Formen „Alumni“ beziehungsweise „Alumnae“.
Für geschlechterberücksichtigende Bezeichnungen verzeichnet der Eintrag die vollständigen Paarformen „der/die Alumnus/Alumna“ und „der Alumnus/die Alumna“. Eine verkürzte Schrägstrichform ist dort nicht enthalten.
Alle vier Fälle sind dort festgehalten. Nutze im eigenen Text ausschließlich lückenlose Varianten und füge keinen halbfertigen Auszug aus der Primärquelle eigenmächtig hinzu.
Das Nachschlagewerk führt als alternative Formen „Ehemalige“, „Ex-Studierende“ und „ehemalige Studierende“ an. Als Ersatzformen gelten „Ehemalige“ und „Ex-Studierende“; für juristische Dokumente sind diese Varianten jedoch nicht vorgesehen. „Ehemalige Studierende“ ist als Umschreibung aufgeführt.
Für Rechtstexte grenzt der Eintrag Ersatzformen und Umschreibungen aus. Ermittle die vorgesehene Terminologie dort aus den maßgeblichen Unterlagen.
Neutrale Alternativen und Paarformen
Direkt aus dem Wörterbucheintrag ergeben sich die vollständigen Paarformen „der/die Alumnus/Alumna“ und „der Alumnus/die Alumna“. Die Quelle weist diese Paarformen als durchgängig möglich aus.
Weitere Alternativen sind „Ehemalige“, „Ex-Studierende“ und „ehemalige Studierende“. Die ersten beiden sind Ersatzformen, die der Eintrag von Rechtstexten abgrenzt. Die letzte Option ist als Umschreibung aufgeführt. Auch Umschreibungen sieht die Quelle nicht für juristische Texte vor.
Im Dokument findet sich keine Vorgabe, wonach bestimmte Varianten zwingend wären. Du entscheidest anhand des Kontextes, der angesprochenen Personengruppe sowie der gewünschten Klarheit, welches Wort zum Einsatz kommt.
Klammerformen und verkürzte Schrägstrichformen sind nicht als mögliche Formen ausgewiesen. Für Kurzformen mit Binnenmajuskel, Gendersternchen oder Gendergap nennt die Quelle keine durchgängig mögliche Form. Eine Partizipialform ist ebenfalls nicht angegeben.
Bei juristischen Dokumenten verlangt dies eine separate Analyse: Suche die intendierte Begrifflichkeit in den entscheidenden Richtlinien.
Drei vollständige Beispielsätze
Diese drei eigenständigen Sätze verwenden verschiedene, im Lexikon nachgewiesene Varianten. Keine Variante wird dabei als für sämtliche Kontexte verbindlich festgelegt.
- Ein Alumnus ist anwesend.
- Eine Alumna ist anwesend.
- Ehemalige sind anwesend.
Gezeigt werden hier die maskuline Singularform, die feminine Singularform sowie eine alternative Schreibweise. Welche Variante im eigenen Satz passt, hängt vom Personenbezug, der Zielgruppe und der Lesbarkeit ab.

So prüfst du die passende Form
Prüfe zunächst die Ausgangsform, den Personenbezug, die Zielgruppe und die Lesbarkeit. Im Nachschlagewerk finden sich „Alumnus“ und „Alumna“ jeweils im Singular sowie „Alumni“ und „Alumnae“ im Plural.
Wenn eine geschlechterberücksichtigende Bezeichnung erforderlich ist, stehen mit „der/die Alumnus/Alumna“ und „der Alumnus/die Alumna“ zwei vollständige Paarformen aus dem Eintrag zur Verfügung. Ergänze keine abgeschnittene Schrägstrichform.
Als Alternativen nennt die Quelle „Ehemalige“, „Ex-Studierende“ und „ehemalige Studierende“. Überlege, ob diese Begriffe den gemeinten Personenkreis treffend beschreiben und für dein Publikum leicht verständlich sind.
Die Quelle weist Klammerformen nicht als möglich aus. Für Kurzformen mit Binnenmajuskel, Gendersternchen oder Gendergap nennt sie keine durchgängig mögliche Form; eine Partizipialform ist nicht angegeben.
Für Rechtstexte gelten die Einschränkungen der Quelle zu Ersatzformen und Umschreibungen. Ermittle die vorgesehene Terminologie direkt aus den maßgeblichen Unterlagen. Damit ist keine einzelne Form als überall verpflichtend festgelegt.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (zuletzt geprüft am 2026-09-17)