Arschloch richtig gendern und grammatisch verwenden
Arschloch richtig gendern
Duden führt „Arschloch“ als Substantiv, Neutrum. Im Folgenden geht es um die korrekte Flexion; aus dem grammatischen Geschlecht folgt keine zusätzliche Flexionsform.
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Gender-Hinweis: vier fertige Formulierungen
Soll „Arschloch“ in der Abschlussarbeit einheitlich gegendert werden, gehört ein kurzer Hinweis in den Text. Ab Seite 2 stehen vier Varianten zum Einsetzen, der richtige Ort im Dokument und eine Wortliste mit drei Formen. Passt für Hausarbeit, Bachelor- und Masterarbeit.
Welche Formen gibt es bei „Arschloch“?
Der Wörterbucheintrag führt „Arschloch“ als Substantiv, Neutrum. Für die Flexion ist keine zusätzliche Form nötig. Aufgeführt sind folgende Flexionsformen:
| Fall | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | das Arschloch | die Arschlöcher |
| Genitiv | des Arschlochs oder des Arschloches | der Arschlöcher |
| Dativ | dem Arschloch | den Arschlöchern |
| Akkusativ | das Arschloch | die Arschlöcher |
Das grammatische Neutrum bildet keine besondere weibliche Flexionsform. Wenn du eine andere Formulierung wählen möchtest, prüfe den vollständigen Satz, den Anlass und die gewünschte Wirkung.
Für die Wiedergabe der Quelleninformation sind die oben aufgeführten Formen maßgeblich. Lies den vollständigen Satz und gleiche die verwendete Form mit der Tabelle ab.

Welche Form passt zum jeweiligen Satzkontext?
Für den Satzkontext zeigt die Tabelle vier Kasus im Singular und Plural. Im Singular lauten die Formen „das Arschloch“, „des Arschlochs“ oder „des Arschloches“, „dem Arschloch“ und erneut „das Arschloch“; im Plural „die Arschlöcher“, „der Arschlöcher“, „den Arschlöchern“ und erneut „die Arschlöcher“.
Der Eintrag beschreibt „Arschloch“ als grammatisches Neutrum. Daraus folgt keine Aussage über das Geschlecht einer bezeichneten Person. Schreibe den vorgesehenen Satz vollständig aus und gleiche die verwendete Wortform mit den belegten Flexionsformen ab.
Wenn eine andere Personenbezeichnung oder Bedeutung gemeint ist, prüfe die konkrete Formulierung anhand einer passenden Quelle. Dieser Eintrag liefert dafür keine weitere Form.
Welche Alternativen sind aus der Quelle ableitbar?
Direkt ableitbar ist die Flexion des neutralen Substantivs „Arschloch“. Eine zusätzliche Genderform lässt sich aus dem grammatischen Geschlecht des Wortes nicht ableiten.
Als praktische Auswahl stehen die vollständigen Formen des Wortes bereit: „das Arschloch“, „des Arschlochs“ oder „des Arschloches“, „dem Arschloch“, „die Arschlöcher“, „der Arschlöcher“ und „den Arschlöchern“. Diese Formen sind Kasus- und Zahlformen, keine verschiedenen Genderstrategien.
Wenn du eine verständlichere oder sachlichere Formulierung suchst, prüfe den konkreten Satz eigenständig. Der Quellenabschnitt trägt keine bestimmte Ersatzbezeichnung und keine allgemeine Vorgabe, eine andere Form müsse verwendet werden. Deshalb ist es sauberer, eine mögliche Umformulierung als redaktionelle Prüfung zu behandeln und nicht als belegte Alternative auszugeben.
Eine Paarform gehört nicht zur Deklination von „Arschloch“. Wenn du statt des Schimpfworts eine andere Personenbezeichnung verwenden möchtest, prüfe, ob sie zum Satz, zur Zielgruppe und zum Anlass passt.
Beispielsätze mit unterschiedlichen Formen: drei vollständige
Die Beispiele verwenden verschiedene belegte Flexionsformen. Sie zeigen jeweils einen vollständigen Satz und behaupten nicht, dass eine bestimmte Form in jedem Zusammenhang passend wäre.
Plötzlich stand das Arschloch vor der Tür.
Den Namen des Arschlochs wollte niemand wiederholen.
Von den Arschlöchern im Kommentarbereich distanzierte sich die Gruppe.
Im ersten Satz steht die Singularform im Nominativ, im zweiten die Genitivform im Singular und im dritten die Dativform im Plural. Die Unterschiede entstehen durch die grammatische Funktion im jeweiligen Satz. Sie bilden keine zusätzlichen geschlechtsspezifischen Varianten.
Wenn du ein eigenes Beispiel schreibst, ersetze die Form nicht mechanisch. Prüfe zuerst, ob der Satz eine einzelne Bezeichnung oder mehrere Bezeichnungen meint. Danach kontrollierst du den Kasus und die Zahl. Erst anschließend entscheidest du, ob die neutrale Bezeichnung für deine Zielgruppe verständlich ist. Eine einzelne Form wird durch diese Beispiele nicht als überall verpflichtend oder immer passend festgelegt.

Was sollte vor der Auswahl geprüft werden, bevor du eine Form wählst?
Beginne mit der Ausgangsform: Meinst du das Substantiv „Arschloch“? Es ist grammatisch Neutrum. Bleibt der gemeinte Ausdruck derselbe, prüfst du als Nächstes seine grammatische Funktion im Satz.
- Ausgangsform: Ermittle zunächst, ob „Arschloch“ oder eine andere Bezeichnung gemeint ist.
- Personenbezug: Ermittle, ob der Satz eine einzelne Person, mehrere Personen oder keinen ausdrücklich bezeichneten Personenkreis nennt.
- Grammatik: Wähle Singular oder Plural und prüfe den Kasus im vollständigen Satz.
- Zielgruppe: Lies die Formulierung aus der Perspektive der vorgesehenen Leserinnen und Leser und prüfe ihre Verständlichkeit.
- Lesbarkeit: Kontrolliere Artikel, Endung und Satzanschluss, ohne eine unbelegte Zusatzform einzuführen.
Aus der Deklination von „Arschloch“ lässt sich keine Paarform ableiten. Wenn du eine andere Formulierung erwägst, behandle sie als eigenständige redaktionelle Entscheidung und nicht als Flexionsform dieses Wortes.
Die Entscheidung ist damit nachvollziehbar: Erkenne die neutrale Ausgangsform, kläre den Personenbezug, wähle die grammatisch vollständige Flexion, berücksichtige die Zielgruppe und prüfe die Lesbarkeit. Eine allgemeine Pflicht zur Verwendung einer bestimmten Variante lässt sich daraus nicht ableiten.
Passende nächste Schritte: ein kurzer Überblick
- Nutze Weitere Genderformen A bis D als nächsten Schritt.
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (Stand 2026-08-15)