Clown richtig gendern: Diese Formen sind belegt
Clown richtig gendern: Formen und Beispiele. Welche Formen belegt sind, zeigt der Auszug; die Quelle steht mit Stand darunter.
Clown richtig gendern
Der Eintrag zu Clown und Clownin enthält Angaben zu Flexionen, Paarformen, Schrägstrich- und Klammerformen sowie verschiedenen Kurzbezeichnungen. Ob eine Variante passt, lässt sich am Satz, am Personenbezug, an der Zielgruppe und an der Lesbarkeit prüfen.
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Gender-Hinweis: vier fertige Formulierungen
Ein Satz legt die Schreibweise von „Clown“ für die ganze Arbeit fest: ab Seite 2 vier fertige Hinweise (generisches Maskulinum, Doppelpunkt, neutrale Formen, kurze Fußnote), dazu der richtige Ort im Dokument und eine Wortliste mit drei Formen. Von der Hausarbeit bis zur Masterarbeit.
Belegte Formen für Clown und Clownin
Clown ist hier als männliche beziehungsweise generische Form ausgewiesen, während Clownin die weibliche movierte Form darstellt. Im Singular führt der Eintrag der Clown, des Clowns, dem Clown und den Clown auf. Im Plural sind die Clowns, der Clowns und den Clowns aufgeführt.
Im Singular führt der Eintrag die Clownin, der Clownin und die Clownin auf. Die Pluralformen sind die Clowninnen, der Clowninnen und den Clowninnen.
Unter den geschlechtberücksichtigenden Bezeichnungen ist eine Paarform verzeichnet. Im Nominativ Singular lautet sie die Clownin bzw. der Clown, im Genitiv Singular der Clownin bzw. des Clowns. Für den Plural nennt der Eintrag die Clowninnen und Clowns sowie den Clowninnen und Clowns.
Als weitere Schreibweise erscheint der/die Clown/-in. Die Einträge des/der Clowns/-in, die Clowns/-innen und den Clowns/-innen sind dort jeweils mit einem Stern markiert. Auch die Klammerform der/die Clown(in) ist aufgeführt; die drei weiteren angegebenen Formen des/der Clowns(in), die Clowns(innen) und den Clowns(innen) tragen ebenfalls jeweils einen Stern.
Eine geschlechtsneutrale Partizipialform ist laut Eintrag nicht bildbar oder nicht bedeutungsgleich. Für eine konkrete Form lassen sich die im Eintrag ausgewiesenen Singular-, Plural- und Kasusangaben unmittelbar vergleichen.
Welche Form passt in welchen Satzkontext?
Der Eintrag unterscheidet zwischen den Flexionsformen von Clown und Clownin, geschlechtberücksichtigenden Bezeichnungen, einer geschlechtsneutralen Partizipialform und Kurzbezeichnungen. Die Partizipialform ist dort als nicht bildbar oder nicht bedeutungsgleich ausgewiesen. Für die gewählte Personenbezeichnung lassen sich die aufgeführten Formen nach Singular oder Plural sowie nach dem angegebenen Kasus vergleichen.
Singularformen sind der Clown und die Clownin; für mehrere Personen tauchen u.a. die Clowns und die Clowninnen auf. Inklusiv liest man im Nom.Sing. die Clownin bzw. der Clown, im Gen.Sing. der Clownin bzw. des Clowns, im Nom.Plur. die Clowninnen und Clowns sowie im Dat.Plur. den Clowninnen und Clowns.
Der Eintrag führt außerdem Schrägstrich- und Klammerformen auf. Nicht mit einem Stern markiert sind dabei der/die Clown/-in und der/die Clown(in). Die weiteren dort genannten Formen tragen einen Stern; die Legende des Eintrags erläutert diese Markierung.
Zu den im Eintrag als nicht amtlich bezeichneten Kurzbezeichnungen zählen Binnenmajuskel, Gendersternchen, Genderdoppelpunkt und Gendergap. Gendersternchen, Genderdoppelpunkt und Gendergap sind dort als nicht binär gekennzeichnet.
Paarformen und direkt belegte Alternativen
Für Clown und Clownin fasst der Wörterbucheintrag mehrere gendergerechte Bezeichnungen zusammen. Als Paarform im Singular erscheint die Clownin beziehungsweise der Clown. Für den Plural führt der Eintrag die Clowninnen und Clowns auf; auch die Form den Clowninnen und Clowns im Dativ ist dort verzeichnet.
Unter den Schreibweisen mit Schrägstrich steht im Nominativ Singular der/die Clown/-in. Weitere im Auszug sichtbare Varianten sind des/der Clowns/-in, die Clowns/-innen und den Clowns/-innen. Bei diesen drei Formen steht im Eintrag jeweils ein Sternchen. Laut Legende kennzeichnet es grammatisch falsche Formen oder generisches Femininum; bei Kurzformen werden solche Formen von Dritten als korrekt postuliert. Wer eine dieser Varianten verwenden möchte, kann die gewählte Form im vollständigen eigenen Satz prüfen.
Es gibt auch die Klammerform der/die Clown(in). Die Formen des/der Clowns(in), die Clowns(innen) und den Clowns(innen) tragen ebenfalls ein Sternchen. Dessen Bedeutung erläutert die Legende des Eintrags.
Als nicht amtliche Kurzbezeichnungen nennt der Eintrag die Binnenmajuskel sowie Formen mit Gendersternchen und Genderdoppelpunkt. Beispiele daraus sind der/die ClownIn, die ClownsInnen, der*die Clown*in und die Clowns*innen. Die Sternchenformen bezeichnet der Eintrag als nicht binär. Eine partizipiale geschlechtsneutrale Bezeichnung ist nach dem Eintrag nicht bildbar oder nicht bedeutungsgleich.
Keine der aufgeführten Formen wird im Auszug als allgemein verpflichtend bezeichnet. Für einen eigenen Satz kann deshalb die konkrete Schreibweise gewählt und anschließend kontrolliert werden, ob Artikel, Kasus und Zahl zusammenpassen.
Vollständige Beispielsätze mit unterschiedlichen Formen
Diese unabhängigen Sätze greifen auf Variationen zurück, die im Wörterbucheintrag auftauchen. Sie stellen keine Schriftweise als universell bindend dar.
- Der Clown pausiert hinter der Kulisse.
- Die Clownin kommt daraufhin auf die Bühne.
- Die Clownin bzw. der Clown findet sich im Spielplan.
- Die Clowninnen und Clowns neigen gemeinsam ihre Köpfe.
- Der/die Clown/-in taucht in der Besetzung auf.
- Der/die Clown(in) hält sich beim Portal auf.
- Der*die Clown*in leitet den Auftritt ein.
In den ersten zwei Fällen erscheinen die im Lexikon gelisteten Einzelbezeichnungen im Singular. Der dritte Fall nutzt die dort erwähnte Doppelbezeichnung ebenfalls im Singular. Der vierte Fall zeigt die Doppelbezeichnung im Plural. Sowohl die Variante mit Schrägstrich als auch jene mit Klammern orientieren sich an der im Auszug angegebenen Nominativ-Singularform. Der abschließende Fall übernimmt die im Lexikon als nicht binär markierte Gestalt mit Sternchen.
Darüber hinaus umfasst der Auszug die Paarform der Clownin bzw. des Clowns sowie die Plurale der Clowninnen und Clowns. Etwa diese vollständigen Sätze passen dazu: Die Ansage nennt den Namen der Clownin bzw. des Clowns. Das Publikum applaudiert den Clowninnen und Clowns. Die Formen fungieren hier als Bestandteil ganzer Sätze und können gemeinsam mit dem vorhergehenden Wort gelesen werden.
Ebenfalls enthalten sind die Varianten den Clowns/-innen und Clowns(innen), jeweils gekennzeichnet durch ein Sternchen. In den Beispielen erscheint keine dieser Formen. Gleiches gilt für andere sternchenversehene Genitiv- und Pluraldarstellungen der Schrägstrich- und Klammerform. Die Legende des Eintrags erläutert die Markierung, nicht jedoch deren Verwendung in den Beispielen.
Wer eigene Beispielsätze formuliert, kann die gewählte Bezeichnung mit Artikel, Kasus und Zahl im Satz abgleichen. So bleibt erkennbar, welche der im Eintrag genannten Formen im jeweiligen Satz steht.

Auswahl nach Ausgangsform, Bezug und Lesbarkeit
Für die Entscheidung im eigenen Text kannst du vier Prüfpunkte nacheinander ansehen: die Ausgangsform, den Personenbezug, die Zielgruppe und die Lesbarkeit. Diese Prüfung dient dazu, eine belegte Form aus dem Quelleneintrag mit dem konkreten Satz abzugleichen. Sie stellt keine einzelne Schreibweise als überall verpflichtend dar.
- Ausgangsform prüfen: Ermittle zuerst, ob dein Satz von Clown, Clownin, einer Paarform oder einer Kurzbezeichnung ausgeht. Vergleiche anschließend Artikel, Substantivendung, Singular und Plural mit den im Eintrag aufgeführten Flexionsformen.
- Personenbezug prüfen: Entscheide, ob der Satz eine einzelne Bezeichnung oder mehrere Personen benennt. Für den Eintrag stehen dafür unter anderem der Clown, die Clownin, die Clowns und die Clowninnen bereit. Wenn beide Bezeichnungen sichtbar werden sollen, prüfe die belegte Paarform.
- Zielgruppe prüfen: Lies den fertigen Satz aus Sicht der angesprochenen Zielgruppe. Der Quelleneintrag führt mehrere Schreibweisen auf, darunter Paarform, Schrägstrichform, Klammerform, Binnenmajuskel und Gendersternchen. Wähle keine davon als allgemein verpflichtend, sondern prüfe, welche der belegten Formen deine Zielgruppe im konkreten Text eindeutig lesen kann.
- Lesbarkeit prüfen: Lies den vollständigen Satz mit Artikel, Präposition, Substantiv und möglicher Endung. Vergleiche ihn mit den vollständigen Quellenformen. Ergänze keine abgebrochene Form eigenständig. Der vollständige Eintrag nennt auch Formen mit Genderdoppelpunkt und Gendergap.
Eine kurze Entscheidung kann anschließend so dokumentiert werden: Ausgangsform bestimmen, Personenbezug feststellen, Zielgruppe berücksichtigen, Lesbarkeit des vollständigen Satzes prüfen und danach eine direkt belegte Form auswählen. Wenn keine passende vollständige Form im vorliegenden Abschnitt steht, ist die konkrete Prüfmöglichkeit die Kontrolle des vollständigen Quelleneintrags. So bleibt die Auswahl auf die belegten Angaben zu Clown und Clownin begrenzt.
Passende nächste Schritte
Quellen und Stand
- Fachquelle: www.genderator.app (geprüft am 2026-08-15)